Materialien
- wie Personalwirtschafts- und Leistungsbeurteilungssysteme gekoppelt werden können
- welche Herausforderungen für Betriebsräte in global agierenden Konzernen entstehen
- worauf bei entsprechenden Betriebsvereinbarungen geachtet werden sollte
- womit Belegschaftsvertretungen bei der Einführung von SAP häufig konfrontiert werden
- wie diese mit der komplexen Thematik umgehen können
- warum man kein IT-Profi sein muss, um SAP regeln zu können
Skill-Datenbanken sollen helfen, Qualifikationen der Beschäftigten zu erkennen und zu nutzen. So können mit dem SAP-Modul für Personalwirtschaft HCM (Human Capital Management) unter anderem Mitarbeiter bewertet, im internen Recruiting aufgelistet und für neue Aufgaben ausgewählt werden. Ob allerdings die davon betroffenen Personen selbst davon auch etwas haben, hängt von vielen Faktoren ab. Mitsprache ist einer davon.
Mit einem Management-Cockpit sollen alle wichtigen Informationen eines Unternehmens wie in einem Cockpit übersichtlich präsentiert werden. Dieses moderne Instrument für die Unternehmensführung ist beliebt, erleichtert es doch vermeintlich die Entscheidungsfindung. Nutzen und Aussagekraft sind jedoch umstritten. Interessenvertreter sollten deshalb beim Einsatz dieser bunten Entscheidungshelfer auf der Hut sein.
SAP auf dem Vormarsch
SAP wird in großen und zunehmend auch in mittelständischen Unternehmen und Organisationen eingesetzt.Damit sollen die einzelnen Geschäftsprozesse miteinander verbunden und so steuer- und auswertbar gemacht werden. Für die Beschäftigten und ihre Vertretungsgremien bedeutet die Einführung in der Regel massive Änderungen sowohl in den betrieblichen Abläufen als auch in Fragen des Datenschutzes.
Für alle, die lange oder öfter krank sind...
2015 wird jede/r dritte Beschäftigte älter als 50 Jahre sein. Die Anforderungen an die Beschäftigten, die noch in Arbeit sind, werden immer höher. Die gesundheitlichen Probleme aller Beschäftigten nehmen damit zu.
...soll es Hilfe geben
Worum geht es?
Personalabbau, Betriebs- und Teilbetriebsaus- und Verlagerungen bis hin zu Insolvenzen gehören auch in Bayern zum Alltag von betrieblichen Interessenvertretungen. BR, PR und ihre Gewerkschaften sind immer mehr gefordert, Risiken frühzeitig zu erkennen und fundierte Alternativen zu vorgelegten Arbeitgebervorschlägen zu entwickeln.
Datenschutz muss kontrolliert werden
Heutzutage werden in verschiedenen Datenbanken Daten von Personen in großer Menge gespeichert, die ohne viel Aufwand zusammengeführt und ausgewertet werden können. Aufgabe des Datenschutzes ist es, zu regeln, welche Verwendung dieser Daten zulässig ist und ob sie überhaupt gespeichert
werden dürfen.
